lfd-Nr.: 15/2018

09.08.2018

21.30 Uhr

HILFE/UNWETTER_1

November 2018
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Maßgeschneiderter Transportwagen für die neue "Motorspritze"

Bezeichnung: TSA

Baujahr: 1960

Hersteller: Bode Feuerschutz

Zulässiges Gesamtgewicht: 1000 kg

Ausstattung: Beladung für eine Löschgruppe 1/8

Die Indienststellung des Tragkraftspritzenanhängers (TSA) fand noch im Jahre 1960 statt. Mit diesem Anhänger hatten die Lesser erstmalig eine professionelle Lösung, abseits von provisorisch errichteten Handkarren, um die feuerwehrtechnische Ausrüstung sowie die neuwertige Tragkraftspritze von 1958 transportieren zu können. Zwischen den beiden Fotos oben liegen 30 Jahre (1979 - 2009). Nachdem die Ortsfeuerwehr Lesse Einsatzfahrzeuge erhalten hat, fand dieser Tragkraft-spritzenanhänger kaum noch Verwendung. Gezogen von dem Rüstwagen, wurde der Anhänger schließlich nur noch für die Wettkampfvorbereitung der aktiven Mitglieder und der Jugendfeuerwehr genutzt. Mittlerweile ist der Anhänger nicht mehr für den Straßenverkehr zugelassen und wird abschließend außer Dienst gestellt.

Bezeichnung: TS 8 VW

Baujahr: 1958

Hersteller: Carl Metz Feuerwehrgerätefabrik Karlsruhe / Baden

Motortyp: 4-Zylinder-4-Takt-Volkswagen-Industriemotor Typ 122/30

Kühlsystem: Luftkühlung

Hubraum: 1.192 cm³

Motorleistung: 21 kW (29 PS) bei 2800 U/min - Pumpen-/Nennförderleistung: 800l/min bei einem Nennförderduck von 8 bar.

Gewicht: 185 kg

Zubehör: Suchscheinwerfer Eisemann LS 24420 / 10A

Die Tragkraftspritze wurde am 05. September 1958 in Lesse in Dienst gestellt und galt als Nachfolger einer bis dahin 36 Jahre alten "Motorspritze", die daraufhin verschrottet wurde. Angetrieben von einem leistungsstarken VW-Industriemotor erzielte diese Tragkraftspritze eine maximale Nennförderleistung von 800l/min bei einem Nennförderdruck von 8 bar und 3m geodätischer Saughöhe. Bereits am 01. Dezember 1958 musste sie ihre Leistung bei einem Hausbrand in der Siedlung unter Beweis stellen. Auch die Tragkraftspritze wurde im Verlauf der 1970er Jahre aus dem Einsatzdienst gestellt und diente zusammen mit der Ausrüstung des Tragkraftspritzenanhängers als Übungsgegenstand. Durch den aktuellen maroden Zustand des Anhängers und der Tatsache, dass die Tragkraftspritze für den Übungsdienst in der Jugendfeuerwehr zu schwer und unhandlich ist, wurde diese bis auf die notwendigsten Teile auseinander genommen und steht nun in einer anderen Form als Trockenübungsobjekt für die Wettkämpfe zur Verfügung. Der VW-Industriemotor wurde nach einer Generalüber-holung in einem restaurierten VW-Käfer eingebaut.